3 Die Angst macht das Coronavirus so gefährlich.

Wissenschaftliche Untersuchungen am HeartMath Institut in Nord-Kalifornien haben gezeigt, dass Angst zu einer erhöhten Ausschüttung von Cortison im Körper führt, wodurch die Funktion des Immunsystems deutlich herabgesetzt wird.

Das deckt sich mit der in meiner Hausarztpraxis häufig gemachten Erfahrung, dass die Kinder der sogenannten “Sagrotanmütter”, die aus Angst vor Ansteckung vor und hinter ihren Kindern her desinfizierten, die häufigsten und schwersten Infektionskrankheiten hatten.

Das neue Coronavirus ist für Menschen mit einem gesunden Immunsystem ungefährlich. Aber für immungeschwächte Menschen jeden Alters kann es zu einem gefährlichen Lungenversagen führen. Da die Zahl der Erkrankungen pro Patient mit dem Lebensalter ansteigt und viele davon mit einer Schwächung des Immunsystems einhergehen, sind die meisten an Corona Verstorbenen über 80 Jahre alt.

Die Einstufung als besondere Risikogruppe erhöht das Angstniveau der – sowieso schon sehr ängstlichen – alten und kranken Menschen weiter, schwächt dadurch deren Immunsystem noch mehr und erhöht so die Gefahr einer Ansteckung und eines tödlichen akuten Lungenversagens .

Und der verhängte Ausnahmezustand weckt in dieser Altersgruppe die Erinnerung an die noch viel schlimmeren Zustände im 2. Weltkrieg.

Nur wenn die Prophezeiungen der Wissenschaftler nicht viel zu hoch sind und die Corona-Pandemie mit steigenden Temperaturen nicht von selbst ausläuft, könnten auch in Deutschland die Beatmungsplätze knapp werden.

Außerdem führen die Kontaktsperre, das Wegsperren der Menschen und das Lahmlegen der Weltwirtschaft mit ihren existenzbedrohenden Folgen zu einem weiteren dramatischen Anstieg des globalen Angstniveaus.

Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist, dass du selbst dein Angstniveau durch eine Herzmeditation deutlich senken kannst. Auch das ist am HeartMath Institut wissenschaftlich nachgewiesen worden (Quelle: der PSI Onlinekurs “Die sechs Wahrheiten” von Gregg Braden).

Comments (3)

  • Hallo Hans-Jürgen,

    ich bin einmal in einen Burn-Out hineingerutscht und ein zweites Mal knapp daran vorbei geschlittert. Der Grund war nicht der Leistungsdruck der Gesellschaft sondern meine eigenen Vorstellungen von dem was ich zu leisten habe. Ich stimme Deinem Intro zu, in dem Du beschreibst, wie Deine Eltern Dich geimpft haben Dich zu verändern. Bei meinen war es nie genug um gesehen zu werden. Ich denke das ist das Erbe der Wiederaufbau-Generation, das wir in uns tragen. Dazu kommt als erschwerender der Faktor die ständige Erreichbarkeit durch die neuen Formen der Kommunikation. Nur der disziplinierte und erfahrene “User” schafft es sich abzugrenzen. Es also meiner Meinung nach kein Leistungsdruck, sondern ein Erwartungsdruck der uns nicht zur Ruhe kommen lässt.

    Ich denke der Unterschied zwischen Covid-19 und der Grippe ist der Virenstamm. Wenn es eine Mutation gibt, kann es schnell sehr gefährlich werden. Zum Zweiten liegt die Gefahr in unserem zusammengestrichenen und kostenoptimierten Gesundheitssystem das einfach Bei der Menge der Fälle kollabiert (siehe Italien).

    Bei der Hysterie gebe ich Dir 100% recht. Wir erleben gerade um uns herum ein Feuerwerk der irrealen Ängste. Das ist vielleicht die Corona-Chance, sich den in sich schlummernden verdrängten Ängsten bewusst zu werden. Wir haben ja jetzt genug Zeit zum reflektieren und nachdenken.

    Grüße von Axel
    (Volleyball)

  • Hans-Jürgen Peters

    Hallo Axel,

    vielen Dank für deine ausführliche Stellungnahme.Sowohl dem Leistungsdruck als auch dem Erwartungsdruck liegt die heute für uns irrationale Angst zugrunde,
    nicht zu genügen. Sie ist in den Zeiten unserer objektiven Abhängigkeit von den Eltern entstanden und du weißt selbst wie schwer es ist, sich dem zu entziehen.

    Und wie beim Beispiel Klopapierhortung deutlich wird, führt sie zu absonderlichen Übersprunghandlungen, die das irrationale Angstniveau (Wo kriege ich denn dann Klopapier her?) steigern und zu noch mehr Hamstertkäufen führen.

    Und du hast recht, es ist eine große Chance, sich den irrationalen Ängsten zu stellen, statt reale Ängste zu erschaffen (z.B. existentielle Nöte für Geschäfte und Arbeitnehmer).

    Liebe Grüße
    Hans

  • Lieber Herr Dr. Peters,
    DANKE für die Bestätigung, die ich auch so bereits in meinen Meditationen erfahren habe.
    Ich stimme vollkommen mit Ihnen überein, was Sie sagen und schreiben.
    Auch Dr. Ruediger Dahlke beschreibt es genau wie Sie mit dem Titel:
    “Das Angstvirus” .
    Es ist einfach wunderbar, das es auch noch Menschen gibt, die nicht gleich in Angst und Panik verfallen.
    Meine Mutter prophezeite, dass es keinen Krieg mehr geben werde, dafür aber viele Seuchen und Epidemien (Die stillen Kriege).

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